MAXDORF-LAMBSHEIMER BAD WIRD SANIERT
Das nördlichste Schwimmbad des Rhein-Pfalz-Kreises ist voraussichtlich noch bis Mitte 2012 geschlossen. Grund: eine Generalsanierung, bei der die bisherige Ausstattung gleichzeitig deutlich verbessert wird.
„Im vierten Jahrzehnt nach der Eröffnung bestand hier nun vor allem im technischen Bereich dringender Handlungsbedarf“, so Erster Kreisbeigeordneter Michael Elster als Bau- und Bäderdezernent der Kreisverwaltung. Obwohl kein Luxus vorgesehen sei, werde das Vorhaben insgesamt voraussichtlich rund 7,4 Millionen Euro kosten. Auch künftig solle sich das Kreisbad Maxdorf-Lambsheim für den Schul- und Vereinssport eignen, aber gleichzeitig so gestaltet werden, dass sich Familien aus der näheren Umgebung dort ebenfalls wohlfühlen.
Neu errichtet wird zum einen ein beheizbares Freiluftbecken, dass sich zum Teil für einen Ganzjahresbetrieb eignet, und zum anderen – im Gebäude – ein Planschbecken für Kleinkinder. Die Wasserfläche umfasst künftig 686,8 Quadratmeter, wovon ungefähr zwei Drittel auf den Hallenbereich entfallen. Vergrößert wird die Saunalandschaft. Dort können sich künftig bis zu 56 Personen gleichzeitig entspannen. Auch der Saunagarten wird attraktiv gestaltet. Eine Sauna-Bar, die vom zentral gelegenen Bistro aus versorgt wird, ergänzt das Angebot.
Der damalige Landrat Werner Schröter hatte bei der rheinland-pfälzischen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie bei den zuständigen Ministerien gemeinsam mit seinem Stellvertreter Michael Elster lange darum geworben, das Vorhaben trotz knapper Kasse anpacken zu dürfen. Im Oktober 2008 konnten die Arbeiten dann endlich beginnen. Das Land beteiligt sich an der Investition mit 2,35 Millionen Euro. Richtfest war im November 2009. Die ungünstige Witterung am Anfang sowie Probleme mit verschiedenen Auftragnehmern, insbesondere auch mit dem Fliesenleger, sorgen für eine unerwartet lange Bauzeit.
>> Der künftige Grundriss


