Dienstleistungen

/ Informationen zur Psychiatriekoordination

Leistungsbeschreibung

Die Psychiatriekoordination ist eine regionale Steuerungsstelle der Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreis. Sie hat die Aufgabe notwendige Hilfen für Menschen mit seelischen Behinderungen bzw. psychischen Erkrankungen sowie suchtmittelabhängigen Menschen auf der Grundlage des SGB XII § 53 ff zu planen, aufzubauen und zu koordinieren. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Leistungsträgern, den Leistungserbringern und den Betroffenen selbst und orientiert sich an den Grundsätzen personenbezogener und zielorientierter Hilfeerbringung, die so genannte Eingliederungshilfe. Unter dem Dach der Eingliederungshilfe gibt es ein recht differenziertes und aufeinander abgestimmtes Hilfeinstrumentarium, das von Wohnheimangeboten, dem Betreuten Wohnen, tagesstrukturierender Maßnahmen, bis hin zu Angeboten des Begleiteten Wohnens in Familien reicht.

Das sollten sie wissen

Am 01. Januar 1996 ist in Rheinland-Pfalz das Gesetz für psychisch kranke Personen, das sogenannte PsychKG in Kraft getreten. Ein primäres Ziel des Gesetzes ist es, auf wohnortnahe Versorgungsangebote für psychisch erkrankte Menschen hinzuwirken. Gleichzeitig wurde die Verantwortung für die Planung und Koordination der psychosozialen und psychiatrischen Dienste und Einrichtungen auf die Kommunen und damit auch auf den Rhein-Pfalz-Kreis übertragen. In weiterer Kooperation mit der Stadt Frankenthal und Speyer wurde im Jahr 1997 ein gemeinsamer Psychiatriebeirat für die Gebietskörperschaften Speyer, Frankenthal und den Rhein-Pfalz-Kreis gebildet Das Büro der Koordinierungsstelle befindet sich im Kreishaus der Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises.

Wir sind Ansprechpartner

- für psychisch erkranke Menschen und den ihnen nahestehenden Personen
- Dienste und Einrichtungen die mit psychisch erkrankten Menschen arbeiten
- Selbsthilfe- und Angehörigengruppen

Aufgabenbereiche

- Gemeindepsychiatrische Rahmenplanung

- Kontinuierlicher Erfahrungsaustausch mit den Diensten und Einrichtungen

- Bedarfsermittlung durch zielgruppenorientierte Bedarfserhebung

- Modifizierung bestehender Angebote in Kooperation mit den Trägern

- Förderung der Kooperation durch die Organisation von Arbeitsgruppen

- Leitung der bestehenden Arbeitsgruppen

- Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft des Rhein-Pfalz-Kreises

- Arbeitsgruppe Gerontopsychiatrie

- Geschäftsführung der Psychiatriebeiratssitzungen

- Teilnahme an Gremien sowie Sozialausschusssitzungen

- Steuerung und Moderation der Teilhabekonferenz

- Moderation der Projektgruppe zur Teilhabekonferenz

- Mitorganisation des Angebotes "Krisentelefon"

- Mitorganisation im Kooperationsprojekt "Woche der Seelischen Gesundheit"

- Mitorganisation der Eltern-Kind-Gruppe in Frankenthal

- Organisation der Internetpräsenz www.Hilfenfuerpsychischkranke.de