Wohngeld

Wenn das Einkommen Ihres privaten Haushalts nicht ausreicht, um selbst die Kosten für Ihren Wohnraum zu tragen, können Sie einen Rechtsanspruch auf Wohngeld haben. Wohngeld wird für Mieter als Mietzuschuss, für Inhaber von Wohneigentum (Eigenheim, Eigentumswohnung) als Lastenzuschuss gewährt.

Maßgebend für die Höhe des Wohngeldes sind die Familiengröße, das Familieneinkommen und die Höhe der zu berücksichtigenden Miete bzw. Belastung. Die wohngeldfähige Miete umfasst die kalten Betriebskosten (sog. Brutto-Kaltmiete), nicht jedoch Umlagen für Heizung und Warmwasser.

Antragsformulare sowie Informationen über die von Ihnen zu erbringenden Nachweise zum Einkommen und zur Miete oder Belastung erhalten Sie bei Ihrer Wohngeldstelle.

Nähere Informationen:

/ Wohngeld - Beantragung

Leistungsbeschreibung

Wie ? Wohngeld wird auf Antrag gewährt. Ist der im Wohngeldbescheid angegebene Bewilligungszeitraum abgelaufen, erfolgt auch die Folgebewilligung nur auf entsprechenden Antrag. Dieser darf frühestens 2 Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraums gestellt werden.

Wo? Den Antrag stellen Sie bei der zuständigen Gemeinde, - Verbandsgemeinde, - oder Stadtverwaltung.  Über den Antrag entscheidet die Kreisverwaltung.

Wer? Grundsätzlich antragsberechtigt ist der Mieter von Wohnraum, sowie der Besitzer von Wohneigentum. Nicht antragsberechtigt sind alleinstehende Wehrpflichtige für die Dauer des Grundwehrdienstes (entsprechend auch Zivildienstleistende), sowie in der Regel alleinstehende Auszubildende in Erstausbildung.

Wie lange? Wohngeld wird im allgemeinen für 6 - 12 Monate bewilligt. Der Bewilligungszeitraum kann jedoch auch abweichen, wenn bestimmte Veränderungen absehbar sind. Auch die Einkommensart spielt hier eine Rolle.Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Sozialabteilung der Kreisverwaltung gerne zur Verfügung.

Unter folgendem Link gelangen Sie zum Antragsformular

/ Wohnen und Verbrauchen / Finanzielle und sonstige Hilfen / Wohngeld

Zuständige Mitarbeiter

Frau Julia Naß

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Frau Andrea Reuther

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Leistungsbeschreibung

Wenn das Einkommen Ihres privaten Haushalts nicht ausreicht, um selbst die Kosten für Ihren Wohnraum zu tragen, können Sie einen Rechtsanspruch auf Wohngeld haben. Wohngeld wird für Mieter als Mietzuschuss, für Inhaber von Wohneigentum (Eigenheim, Eigentumswohnung) als Lastenzuschuss gewährt

Achtung:

Das Wohngeld wird nur auf Antrag gewährt. Gezahlt wird ab dem 1. des Monats, in dem der Antrag gestellt worden ist.

Maßgebend für die Höhe des Wohngeldes sind die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, das Haushaltseinkommen und die Höhe der zu berücksichtigenden Miete bzw. Belastung. Die wohngeldfähige Miete umfasst auch die kalten Betriebskosten (sog. Brutto-Kaltmiete), nicht jedoch Umlagen für Heizung und Warmwasser.

Spezielle Hinweise für - Kreis Rhein-Pfalz-Kreis
Wohngeld ist ein Tabellenwert, es errechnet sich aus der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, dem Gesamteinkommen und der zu berücksichtigenden Miete / Belastung.

Die Tabellen sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ( Link hier ).

Welche Unterlagen werden benötigt?

Dem Antrag auf Wohngeld sollten folgenden Unterlagen beigefügt werden:

1. Nachweise über das Bruttoeinkommen aller zum Haushalt zählenden Personen

  1. bei Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmern (auch bei in Ausbildung befindlichen Personen): Nachweis über das Einkommen durch geeignete Belege (z. B. aktuelle Vergütungsmitteilung der vergangenen drei Monate), bei Urlaubs und Weihnachtsgeld und sonstigen Gratifikationen die Abrechnung des jeweils betreffenden Monats oder alternativ Verdienstbescheinigung.
  2. bei Rentnerinnen oder Rentnern: Rentenbescheide mit den jeweils letzten Änderungsmitteilungen (Rentenmitteilungen).
  3. bei Einkommensteuerpflichtigen (soweit der Nachweis nicht durch geeignete Belege oder Verdienstbescheinigung erbracht wird): Einkommensteuer-Vorauszahlungsbescheid / letzter Einkommensteuerbescheid / letzte Einkommensteuererklärung.
  4. bei Selbstständigen: Gewinn- und Verlustrechnung.
  5. bei Empfängerinnen oder Empfängern von Unterhaltsleistungen: Nachweis über Art und Höhe sowie empfangende Person der Leistungen.
  6. bei Empfängerinnen oder Empfängern von Lohn- und Einkommensersatzleistungen: Nachweis (z. B. Arbeitslosengeld, Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Elterngeld).
  7. bei Empfängerinnen oder Empfängern von Sozialleistungen: Nachweis über Art und Höhe sowie empfangende Person der Sozialleistung (z.B. Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung,  Hilfe zum Lebensunterhalt, Übergangsgeld, Verletztengeld, BAB, BaFöG, AfBG, Unterhaltsvorschuss, Wohngeld).

2. Nachweise über die Miete

  • Mietvertrag oder ersatzweise Mietbescheinigung nach Vordruck
  • Letzte Mietergänzungsvereinbarung oder Mieterhöhungsnachweis
  • Nachweis über die Mietzahlungen der letzten 3 Monate (z. B. Kontobuchungen)
  • Nebenkostenabrechnung
  • Belege über die Kosten für Heizung und Warmwasser, soweit nicht in der Nebenkostenabrechnung enthalten
  • bei gewerblicher oder beruflicher Nutzung, Untervermietung oder sonstiger entgeltlicher oder unentgeltlicher Überlassung von Wohnraum an Dritte: Wohnflächenberechnung

3Sonstige Nachweise soweit vorhanden:

  • Kaufvertrag
  • Eigentumsnachweis, ggf. Grundbuchauszug
  • Grundsteuerbescheid
  • Nachweis über Verwaltungsgebühren/Verwaltungsaufwand (bei Eigentumswohnraum)
  • Nachweise zur Belastung aus Kapitaldiensten
  • Nachweis über die Zins- und Tilgungsleistungen der letzten drei Monate (z.B. Kontobuchungen)
  • Nachweis über Vermietung
  • Wohnflächenberechnung bei gewerblicher oder beruflicher Nutzung, Vermietung oder sonstiger entgeltlicher oder unentgeltlicher Überlassung von Wohnraum an Dritte
  • Wohnflächenberechnung

4. Sonstige Nachweise soweit vorhanden:

  • Nachweis über erhöhte Werbungskosten oder Betriebskosten je Haushaltsmitglied und Einnahmeart
  • Nachweise über die Erfüllung gesetzlicher Unterhaltsverpflichtungen
  • Nachweise über Kinderbetreuungskosten (Kontoauszug, Rechnung)
  • Nachweise über erhebliches Vermögen
  • bei Entrichtung von Steuern sowie Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- oder Rentenversicherung: Nachweis, dass Steuern und Beiträge entrichtet werden
  • bei laufenden Beiträgen zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen, die hinsichtlich ihrer Zweckbestimmung einem der vorgenannten Pflichtbeiträge entsprechen: Nachweis, dass Beiträge entrichtet werden
  • bei Schwerbehinderten: Schwerbehindertenausweis oder ersatzweise Feststellungsbescheid
  • bei Pflegebedürftigen: Nachweis über die häusliche Pflegebedürftigkeit d.h. es muss sich hierbei um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Bewertung hierbei erfolgt nach entsprechenden Kriterien.
  • bei Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung und ihnen Gleichgestellten im Sinne des Bundesentschädigungsgesetzes: Nachweis über die Zugehörigkeit zu dieser Personengruppe

Weitere Informationen über die von Ihnen zu erbringenden Nachweise zum Einkommen und zur Miete oder Belastung erhalten Sie bei Ihrer Wohngeldstelle.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Antragsformulare erhalten Sie bei Ihrer Wohngeldstelle oder abrufbar im Internet auf der Homepage des Ministeriums der Finanzen unter Service/Vordrucke in der Rubrik „Bauen und Wohnen“.

Was sollte ich noch wissen?

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Ausgeschlossen von der Wohngeldzahlung sind Bezieherinnen und Bezieher von sogenannten Transferleistungen wie zum Beispiel Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und XII (SGB II und XII), wenn bei deren Berechnung bereits Unterkunftskosten eingerechnet sind.

/ Wohngeld (Miet- und Lastenzuschuss)

Zuständige Mitarbeiter

Frau Julia Naß

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Frau Andrea Reuther

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Leistungsbeschreibung

Wohngeld wird sowohl als Zuschuss zur Miete, als auch als Zuschuss zur Belastung an Besitzer von Wohneigentum ausgezahlt. Ob Ihnen Wohngeld zusteht und - wenn ja - in welcher Höhe, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab:
  • Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
  • Höhe des Gesamteinkommens
  • Höhe der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung
Anzahl der zum Haushalt rechnenden Familienmitglieder. Die Zahl der zum Haushalt rechnenden Familienmitglieder ist ein entscheidender Faktor in der Wohngeldberechnung. Sie bestimmt zum einen die anzuwendende Wohngeldtabelle und zum anderen die zuschussfähige Miete bzw. Belastung.
Höhe des Gesamteinkommens. Das Gesamteinkommen ist die Summe aller Einkommen, die im Haushalt erzielt werden. Dieses darf einen, je nach Tabelle unterschiedlichen Höchstbetrag nicht überschreiten, liegt es darunter erfolgt die Bewilligung von Wohngeld abgestuft und unter Berücksichtigung der anderen Faktoren.Beim Einkommen ist darauf zu achten, dass hier sämtliche Einnahmen in Geld oder Geldeswert von Bedeutung sind.
Höhe der zuschussfähigen Miete oder Belastung. Die Miete oder Belastung fließt nur bis zu bestimmten festgelegten Höchstbeträgen in die Berechnung ein. So soll verhindert werden, dass Wohngeld für unangemessen hohe Mieten gewährt wird.
Zur wohngeldrechtlich relevanten Miete gehören die sogenannten "kalten Nebenkosten", wie Wasserverbrauch, Abwasser- und Müllbeseitigung, Treppenhausbeleuchtung usw. Nicht Berücksichtigungsfähig sind Kosten für Heizung, Strom, Vergütungen für die Überlassung von Möbeln, Miete für Garagen oder Stellplätze.
Ab 01.01.2009 wird neben der zuschussfähigen Miete / Belastung ein pauschaler Heizkostenbetrag hinzugerechnet. Dieser ist unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch, die Höhe richtet sich ausschließlich nach der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder.
  • Empfänger bestimmter Transferleistungen, wie z. B. Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II (Hartz IV) und Grundsicherung, sind vom Wohngeld ausgeschlossen sofern deren Kosten der Unterkunft bereits bei den vorgenannten Sozialleistungen berücksichtigt werden.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Sozialabteilung der Kreisverwaltung gerne zur Verfügung.
Zuständig

Herr Michael Hepp

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Postadresse

Raum-Nr.: A 232
Europaplatz 5
67063 Ludwigshafen 

Aufgaben

Versicherungsamt, Asylbewerberleistungsgesetz;
Böhl-Iggelheim, Lambsheim, Altrip, Neuhofen, VG Dannstadt-Schauernheim

Wohngeldgesetz (Miet- und Lastenzuschuss)
Bobenheim-Roxheim

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Frau Julia Naß

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Postadresse

Gebäude: Kreishaus
Raum-Nr.: A 204
Europaplatz 5
67063 Ludwigshafen a. Rhein 

Aufgaben

Wohngeldgesetz (Miet- und Lastenzuschuss)
VG Maxdorf, VG Römerberg-Dudenhofen, Mutterstadt, Schifferstadt
Wohngeld in Einrichtungen Buchstabe A-J und V-Z


Bundesausbildungsförderungsgesetz und Meister-BaföG (AFBG), Buchst. A-J und V-Z

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Frau Susanne Rectanus

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Postadresse

Raum-Nr.: A 204
Europaplatz 5
67063 Ludwigshafen am Rhein 

Aufgaben

Wohngeldgesetz (Miet- und Lastenzuschuss)
Böhl-Iggelheim, VG Dannstadt-Schauernheim, Limburgerhof
Wohngeld in Einrichtungen Buchstabe K-R


Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG) und Meister-BaföG (AFBG), Buchst. K-Q

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Frau Andrea Reuther

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Postadresse

Gebäude: Kreishaus
Raum-Nr.: A 203
Europaplatz 5
67063 Ludwigshafen am Rhein 

Aufgaben

Wohngeldgesetz (Miet- und Lastenzuschuss)
VG Lambsheim-Hessheim, VG Rheinauen
Wohngeld in Einrichtungen Buchstabe S-U


Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG) und Meister-BAföG (AFBG), Buchst. R-U

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