Finanzielle Hilfen

Geldscheine

/ Elterngeld

Allgemeine Beschreibung

Elterngeld (ab 1. Juli 2015 „Basiselterngeld“) erhalten Eltern, die sich in den ersten 14 Lebensmonaten ihres Kindes vorrangig selbst der Betreuung des Kindes widmen wollen und deshalb nicht erwerbstätig beziehungsweise nicht mehr als 30 Wochenstunden erwerbstätig sind. Das Elterngeld wird an nichtselbstständig beschäftigte, selbstständige und erwerbslose Eltern sowie an Studierende und Auszubildende gezahlt. Großeltern und sonstige Verwandte bis zum 3. Grad sowie Adoptiveltern haben unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls Anspruch auf Elterngeld.

Das Elterngeld Plus können alle Mütter und Väter von ab 1. Juli 2015 geborenen Kindern nutzen, die ihr Elterngeld länger beziehen möchten: Aus einem Monat Basiselterngeld werden zwei Elterngeld Plus-Monate. Das Elterngeld Plus ist besonders auf Eltern ausgerichtet, die während des Bezugs von Elterngeld einer Teilzeitarbeit nachgehen möchten.

Entscheiden Sie sich als Elternpaar eines ab 1. Juli 2015 geborenen Kindes zeitgleich in Teilzeit zu arbeiten, erhalten Sie jeweils vier zusätzliche Elterngeld Plus-Monate. Dafür müssen Sie beide in mindestens vier aufeinander folgenden Lebensmonaten des Kindes zwischen 25 und 30 Wochenstunden erwerbstätig sein. Sie können frei entscheiden, wann Sie den Partnerschaftsbonus im Rahmen Ihres Elterngeldbezugszeitraums in Anspruch nehmen möchten.

Auch Alleinerziehende eines ab 1. Juli 2015 geborenen Kindes, die in vier aufeinander folgenden Monaten zwischen 25 und 30 Wochenstunden erwerbstätig sind, können den Partnerschaftsbonus in Anspruch nehmen. Sie erhalten dann vier zusätzliche Elterngeld Plus-Monate.

Wie hoch ist das Elterngeld?
Das Elterngeld (ab 1. Juli 2015 „Basiselterngeld“) beträgt zwischen 65 und 100 Prozent des durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor der Geburt. Es liegt grundsätzlich zwischen 300 € und 1.800 € monatlich. Wenn während des Bezuges von Elterngeld auch Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielt wird, verringert sich die Elterngeldleistung ent-sprechend. Bei Mehrlingsgeburten besteht ein Elterngeldanspruch. Das errechnete Elterngeld wird für das zweite und jedes weitere Mehrlingskind um einen Mehrlingszuschlag von monatlich 300 € erhöht. Familien mit zwei oder mehr Kindern können – abhängig vom Alter der Kinder – einen Geschwisterbonus erhalten. Dieser beträgt 10 Prozent des zustehenden Elterngeldes, mindestens jedoch 75 Euro monatlich.

Das Elterngeld Plus (für ab 1. Juli 2015 geborene Kinder) beträgt mindestens 50 % des Basiselterngeldes. Es kann bis zur gleichen Höhe aber über den doppelten Zeitraum gezahlt werden. Dabei kommt es entscheidend darauf an, wie viel Einkommen Sie während des Elterngeldes erzielen. Das Elterngeld Plus liegt grundsätzlich zwischen 150 € und 900 € monatlich.

Durch den Partnerschaftsbonus erhalten Eltern jeweils vier zusätzliche Monate Elterngeld Plus.

Notwendige Unterlagen

Bitte fragen Sie bei Ihrer Elterngeldstelle nach.

Kosten

Keine.

Rechtliche Grundlagen

Fristdauer

Das Elterngeld müssen Sie schriftlich beantragen. Eine rückwirkende Zahlung ist höchstens für drei Monate vor dem Monat möglich, in dem der Antrag bei der Elterngeldstelle Ihrer Kreis- beziehungsweise Stadtverwaltung eingegangen ist.

Ergänzungen

Weitere Informationen, eine ausführliche Broschüre und der Gesetzestext des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) stehen zum Download auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums bereit. Dort finden Sie auch einen Elterngeldrechner, mit dem Sie die Höhe Ihres Elterngeldanspruchs grob ermitteln können.

Zuständige Behörden

  • Kreisverwaltungen
  • Stadtverwaltungen mit eigenem Jugendamt





Liste der für die Antragstellung zuständigen Stellen

Die dargestellten Inhalte stammen aus dem Bürger- und Unternehmensservice des Landes Rheinland-Pfalz (http://bus.rlp.de), der sich in regelmäßigen Abständen automatisch mit der rlpDirekt-Plattform (www.rlpdirekt.de) synchronisiert.

/ Jugend & Familie / Betreuungsgeld / Betreuungsgeld

Zuständige Mitarbeiter

Allgemeine Beschreibung

21.07.2015: Das Bundesverfassungsgericht hat das umstrittene Betreuungsgeld für verfassungswidrig

und damit nichtig erklärt.

 

Nach dem am 21.07.2015 verkündeten Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sind

die gesetzlichen Bestimmungen zum Betreuungsgeld verfassungswidrig und die §§ 4a bis 4d des

Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) daher nichtig.

 

Für die Betroffenen hat das folgende Auswirkungen:

  • Bereits bewilligte Betreuungsgeldzahlungen werden zunächst geleistet.
  • Neue Anträge auf Betreuungsgeld werden seit dem 21.07.2015 nicht mehr entgegen genommen.
  • Laufende Verwaltungsverfahren zum Betreuungsgeld (noch nicht bewilligte Anträge, etc.) werden ruhend gestellt, bis durch das Bundesfimilienministerium darüber entschieden wurde, wie in diesen Fällen zu verfahren ist.

Enthalten in folgenden Kategorien

/ Jugend & Familie / Fragen zu Jugend & Familie / Gewährung von Kindergeld

Allgemeine Beschreibung

Zuständig ist das für Ihren Wohnort zuständige Arbeitsamt (Agentur für Arbeit).

Für die Gemeinden des Rhein-Pfalz-Kreises:

Agentur für Arbeit Landau Familienkasse Johannes-Kopp-Straße 2 76829 Landau
E-Mail:  

Servicetelefon der Familienkasse für Kindergeld und Kinderzuschlag:
Montag bis Freitag von 08 - 18 Uhr unter 0800 4 5555 30 (kostenfreie Rufnummer)

Auskünfte zu den Auszahlungsterminen:
täglich von 00 - 24 Uhr unter der Servicenummer 0800 4 5555 33 (kostenfreie Rufnummer)

 

Persönliche Beratung:
Montag bis Freitag 08 - 12 Uhr
Donnerstag           08 - 18 Uhr

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Zuständig - Elterngeld & Betreuungsgeld
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