"Wann, wenn nicht jetzt!"

20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände stellen Forderungen an Bundesregierung
und Arbeitgeber

Corona hat das Leben in Deutschland und der ganzen Welt grundlegend verändert. Frauen sind von den wirtschaftlichen und sozialen Kosten wesentlich stärker betroffen.
Die Pandemie vergrößert alle gleichstellungs- und frauenpolitische Probleme und Schieflagen. Angesichts der existentiellen Krise wird deutlich, wie lebensbedrohlich sich die über Jahre privatisierte und eingesparte öffentliche soziale Infrastruktur und die falschen Arbeitsbewertungen auf den Lebensalltag von Frauen auswirken.

WANN, WENN NICHT JETZT! werden unsere frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen anerkannt und umgesetzt? Wir erwarten von Politik, Arbeitgeber*innen und allen Verantwortungsträger*innen ein ebenso mutiges, sachbezogenes und schnelles Handeln wie jetzt in der Zeit von Corona.

Den Forderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und 19 weiteren Organisationen schließen sich die Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Pfalz-Kreises vollinhaltlich an! U.a. sind dies:
-   Finanzielle Aufwertung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege, im Gesundheitswesen, der Erziehung und im Einzelhandel,
-   Abschaffung der Sonderregelungen für Minijobs,
-   Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten, die es Eltern ermöglichen, sich die Care-Arbeit gerecht zu teilen,
-   eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung mit Beratungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen.

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