Artenschutz

Artenschutz innerhalb des Biotopverbundes

Zum Biotopverbund gehören auch verschiedene konkrete Artenschutzmaßnahmen. Dabei stehen als Tierarten neben den schon erwähnten Weißstorch und Amphibien besonders der Große Brachvogel als Bewohner der Feucht- und Nasswiesen oder der Neuntöter als Vertreter der strauchbestandenen Magerstandorte im Mittelpunkt der Kreisaktivitäten. Die meisten Maßnahmen kommen gleichzeitig verschiedenen Tier- und Pflanzenarten zugute.

Bild Storch im Tümpel

Viele bedrohte Pflanzenarten, die im Rhein-Pfalz-Kreis völlig verschwunden oder in stark zurückgegangen sind, werden auf den Grundstücken des Kreises wieder etabliert und vermehrt. So wird versucht die Wildtulpe wieder heimisch zu machen oder Standorte für die Sandstrohblume werden hergerichtet.

Die wesentlichen Artenschutzprojekte betreffen bislang folgende

Tiere:
Auenamphibien (Laub-, Spring-, Moorfrosch, Knoblauchkröte), Weißstorch, Großer Brachvogel, Bekasinne, Wachtelkönig, Wiedehopf, Steinkauz, Neuntöter;

Pflanzen:
Wilder Wein, Essigrose, Sibirische Schwertlilie, Wildtulpe, Sandstrohblume, Filzkräuter, Ackerwildkräuter.