„Emil Stumpp – Köpfe der Weimarer Republik“ Ausstellung des vergessenen Porträtisten in Ladenburg

In Zusammenarbeit mit dem Rhein-Pfalz-Kreis zeigt das Kreisarchiv in Ladenburg noch bis zum 01. März 2019 die Ausstellung „Köpfe der Weimarer Republik“, die bereits im Jahr 2018 in Kleinniedesheim präsentiert wurde.

Die Landräte des Rhein-Neckar-Kreises (Stefan Dallinger) und des Rhein-Pfalz-Kreises (Clemens Körner) wünschen künftig eine engere Zusammenarbeit auf kultureller Ebene. Ein erster, wichtiger Schritt wurde mit dieser Ausstellung getan.

Zu seiner Zeit war Emil Stumpp (1886-1941) Millionen Menschen durch die Print-Medien bekannt – heute ist er fast vergessen. Ein Hitler-Porträt für die Dortmunder Zeitung belegte den in Worms aufgewachsenen Künstler, der zu den bekanntesten Porträtisten der Weimarer Republik zählte, mit Berufsverbot. Mit Bildern aus einer Privatsammlung erinnert die Ausstellung „Emil Stumpp – Köpfe der Weimarer Republik“ an diesen begnadeten Zeichner. Zu sehen sind Porträts von Repräsentanten der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wie dem Politiker Gustav Stresemann, dem Sportler Max Schmeling oder dem Schauspieler Heinrich George.  Seine bewegenden Studien zu den Gesichtern der damaligen Zeit machten ihn schon zu Lebzeiten berühmt.

Bei der Eröffnung der Ausstellung in Ladenburg waren neben den genannten Landräten auch der Leiter des Emil-Stumpp-Archivs Michael Stumpp und weitere Verwandte zugegen. Der größte Teil der Ausstellung stammt jedoch von Kurator und Sammler Dr. Oliver Bentz, der die Gäste in die Sammlung einführte und Erläuterungen zu den gezeigten Bildern gab.

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