Vorläufige Abschlussmeldung (4. Meldung) – Lagerhallenbrand - Stand 20:15 Uhr

Die Maßnahmen der Einsatzkräfte vor Ort wurden zwischenzeitlich fortgeführt.
Durch die alarmierten Einheiten des Technischen Hilfswerks (Bergungs- & Räumungskomponenten aus Worms, Neustadt und Ludwigshafen) wird seit ca. 16 Uhr das in der größtenteils einsturzgefährdeten Halle befindliche Brandgut mittels Radladern nach draußen verbracht und durch die Feuerwehr außerhalb abgelöscht.

Entgegen der ersten Einschätzung dauern diese Arbeiten länger als vermutet, da es sich um eine große Menge Brandgut handelt und die Radlader immer nur eine geringe Menge aufnehmen können. Da diese Arbeiten unter Atemschutz durchgeführt werden mussten, werden die Fahrer des THW auch regelmäßig gewechselt.
In dem bereits eingestürzten Teil konnte durch einen massiven Wassereinsatz von Wasserwerfern und Strahlrohren im Außenangriff das Feuer soweit gelöscht werden, wobei auch hier noch Nachlöscharbeiten und der Einsatz von schwerem Gerät notwendig sein wird.
Die Feuerwehrkräfte wurden zwischenzeitlich gegen 18 Uhr nochmals durch Kräfte aus dem mittleren Rhein-Pfalz-Kreis, sowie frischen Kräften aus der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim turnusmäßig ausgetauscht.

Das vollständige Löschen des Brandes und das damit verbundene Einsatzende für die Feuerwehren, das THW, die Schnelleinsatzgruppen Sanität und Versorgung und die Polizei wird noch bis in die Nachtstunden andauern.
Die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge von Feuerwehr und THW, sowie die Reinigung des eingesetzten Materials werden danach in den jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern und Unterkünften durch die fast ausschließlich ehrenamtlichen Helfer noch einige Stunden in Anspruch nehmen.

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim Michael Reith, der Geschäftsführer der Willersinn-Gruppe Dominic Eberhard und der Ortsbürgermeister von Heßheim Holger Korn bedankten sich im Rahmen der Pressekonferenz bei allen Einsatzkräften für die schnelle und sehr gute Arbeit bei der Bewältigung dieses Großeinsatzes.
Das gemeinsame Medienteam der Feuerwehr Rhein-Pfalz-Kreis und der Feuerwehr Frankenthal möchte sich an dieser Stelle ausdrücklich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Medienvertretern – sowohl vor Ort, als auch telefonisch und bei der durchgeführten Pressekonferenz bedanken.

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