Spendenübergabe

Langstreckenschwimmen bringt 1500 Euro für soziales Projekt

Zum wiederholten Mal wurde in den Kreisbädern des Rhein-Pfalz-Kreises zwischen Oktober und Dezember erfolgreich das Langstreckenschwimmen durchgeführt. Besucherinnen und Besucher konnten Kilometer für ein soziales Projekt im Landkreis, den Tschernobylkreis in Berghausen, schwimmen. Die Sparkasse Vorderpfalz spendete für jeden zurückgelegten Kilometer 10 Cent und rundete die Summe auf mehr als das Doppelte auf. Kreisbeigeordneter Manfred Gräf als Dezernent für die Kreisbäder und Sparkassen-Vorstandsmitglied Elke Rottmüller konnten 1500 Euro an den Vorsitzenden des Tschernobylkreises Paul Neumann übergeben. Auf dem Bild übergibt Sparkassen-Vorstandsmitglied Elke Rottmüller (Mitte) den Spendenscheck im Beisein von Kreisbeigeordnetem Manfred Gräf (3.v.l.) und Referatsleiterin Bäder Laura Fauß (2.v.l.) an die Vertreter des Techernobylkreises mit ihrem Vorsitzenden Paul Neumann (2.v.r.).

„Das Langstreckenschwimmen hat sich in den Kreisbädern mittlerweile etabliert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwimmen dabei nicht nur zum Wohl ihrer Gesundheit, sondern leisten auch einen Beitrag für ein soziales Projekt. Mit dem Tschernobylkreis der katholischen Kirchengemeinde St. Pankratius in Berghausen geht das erschwommene Geld dieses Mal an ein Projekt, das Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung von Tschernobyl, die noch immer unter den Folgen der Atomkatastrophe von 1986 leiden, ein paar unbeschwerte Wochen im Rhein-Pfalz-Kreis ermöglicht. Danke auch an die Sparkasse, die die Spende großzügig aufgestockt hat“, sagte Kreisbeigeordneter Manfred Gräf.

Elke Rottmüller betont: "Es gehört untrennbar zu unserer unternehmerischen Identität, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben zu unterstützen. Wir fördern viele ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger, Projekte und Initiativen wie das Langstreckenschwimmen der Kreisbäder des Rhein-Pfalz-Kreises. Das machen wir gern und aus Überzeugung. Mit unseren umfangreichen Sponsoring-, Spenden- und Stiftungsgeldern fördern wir das Wohlbefinden, das soziale, kulturelle und sportliche Leben in unserem Kreis. Ich sehe darin auch keinen Luxus, sondern eine gelungene Interpretation des öffentlichen Auftrages unserer Sparkasse. Das besondere einer gemeinwohlorientierten und kommunal gebundenen Sparkasse liegt darin, dass alle Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine und Institutionen "vor Ort" etwas von ihr haben. Aus unserer Sicht können wir das so weitermachen. Wir freuen uns über eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, Schulen, Institutionen und mit allen, die sich gemeinsam mit uns für unsere Region stark machen".

Paul Neumann dankte im Namen des Tschernobylkreises für die Unterstützung. Jedes Jahr werde ein fünfstelliger Geldbetrag benötigt, um die Kinder und Jugendlichen aus Weißrussland einladen zu können. Die Betreuer berichten, dass die Teilnehmer sich von der immer noch belasteten Umgebung rund um das zerstörte Atomkraftwerk spürbar erholten. Ein wichtiger Baustein im Konzept der Freizeit ist, dass die Kinder an den Wochenenden bei Gastfamilien untergebracht werden. Interessierte Familien können sich bei Paul Neumann melden. Ebenso ist der Tschernobylkreis für jede Spende, sei es materiell oder finanziell (eine Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt), dankbar.

Insgesamt haben 211 Personen am Langstreckenschwimmen teilgenommen. 109 Personen erreichten die erforderliche Mindestkilometerzahl und konnten sich über eine Urkunde freuen. Der jüngste Teilnehmer war vier Jahre alt, der älteste 92. Die längste geschwommene Distanz war 192 Kilometer. Insgesamt wurden 7130 Kilometer geschwommen. Den Spendenbetrag von 713 Euro erhöhte die Sparkasse Vorderpfalz auf 1500 Euro.

Kontaktdaten Tschernobylkreis Berghausen
Spendenkonto: Katholische Kirchenstiftung
Volksbank Speyer-Neustadt-Hockenheim
Kto. Nr. 274461 „Tschernobylkinder“
BLZ     547 900 000
www.pfarrgemeinde-berghausen.de/tschernobylkreis

Nach der Spendenübergabe schloss Kreisbeigeordneter Manfred Gräf gemeinsam mit der Referatsleiterin Bäder Laura Fauß und der Badleiterin für das Kreisbad Römerberg Ute Sieber das Kreisbad für die eineinhalbjährige Sanierung.

Schließung Kreisbad


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