Vortrag zu Künstlicher Intelligenz: Chancen und Risiken für Frauen


In der modernen Arbeitswelt gewinnt künstliche Intelligenz (KI) zunehmend an Bedeutung. Regina Kessler, Geschäftsführerin des Ludwigshafener Unternehmens Genie Enterprise Deutschland GmbH, wird die vielfältigen Auswirkungen von KI in ihrem Vortrag beleuchten. Während KI viele positive Veränderungen mit sich bringt, wie etwa effizientere Arbeitsabläufe, gibt es auch Herausforderungen zu beachten. Eine davon ist die Verstärkung von Geschlechterstereotypen durch KI-basierte Algorithmen. Greifen KI-Systeme auf Vorurteile und bestehende Ungleichheiten zu, können sie diese unbewusst reproduzieren und somit bestehende Ungleichheiten verstärken. Es ist wichtig sicherzustellen, dass KI-Systeme fair entwickelt werden, um Chancengleichheit zu gewährleisten.

Diese Aspekte diskutieren im Anschluss an den Vortrag Dr. Inga-Lena Darkow, die sich mit der Entwicklung KI-basierter Lösungen in der Industrie beschäftigt, Daniel Meyer, Chief Digital Officer der Stadt Ludwigshafen, und Rita Petry, Geschäftsführerin der Handwerkskammer Pfalz in Kaiserslautern.

Die Veranstaltung zum Weltfrauentag findet auch in diesem Jahr wieder in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Pfalz-Kreises sowie der Städte Ludwigshafen und Frankenthal statt. „Es ist eine bewusste Tradition, dass wir geschlechterpolitische Themen zusammen angehen“, sagt Ulrike Gentner, Direktorin Bildung im Heinrich Pesch Haus und Moderatorin des Abends.

Der Vortrags- und Diskussionsabend findet von 18.30 Uhr bis 20 Uhr im Heinrich Pesch Haus (Frankenthaler Straße 229, Ludwigshafen) und online statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird um Spenden gebeten. Eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 0621 5999-175 oder per E-Mail an anmeldung@hph.kirche.org ist erwünscht. Für die Online-Teilnehmenden wird ein virtueller Konferenzraum von Microsoft Teams verwendet. Der Link wird einen Werktag vor der Veranstaltung versendet.

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