Ladesäuleninfrastruktur im Landkreis

Ladesäulen im Landkreis

Die Elektromobilität spielt eine eine immer größer werdende Rolle um den Motorisierten Individualverkehr mit dem Auto oder Motorrad klimafreundlicher zu gestalten.

Bis vor wenigen Jahren war die Ladesäulendichte öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten gering - insbesondere mit der Möglichkeit vorher den Zustand und die Belegung sowie den Ladepreis abfragen oder atoc über Bankkarte zahlen zu können. Auch die Anzahl der privaten Ladepunkte war bisher übersichtlich. Durch mehrere Förderprogramme von Bund und Land sowie durch weitere steuerliche beziehungsweise finanzielle Anreize und intensive flächige Aufklärungsarbeit bei Kommunen und Bürgern hat sich dies enorm verbessert. Die Anzahl von Elektrofahrzeugen nimmt seither sowohl bei Unternehmen als auch Privatpersonen und Kommunen zu. 


Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur:

Im Auftrag des BMV koordiniert und steuert die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Durch die Meldepflicht Öffentlicher Ladepunkte bei der Bundesnetzagentur ist die Auffindbarkeit und Nutzung der Öffentlichen Ladepunkte angestiegen. Mit dem Deutschlandnetz sorgt der Bund für ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Schnellladenetz in ganz Deutschland. Dadurch sind ein "Nachladen" unterwegs und folglich auch längere Fahrten über 500-800 Kilometer egal wo erst möglich. Bei der Planung von ergänzenden "Normalladern" unterstützt die Leitstelle Kommunen und Unternehmen beispielsweise über Leitfäden mit Rechtsgrundlagen und möglichen Vorgehensweisen sowie über eine ToolBox (https://nationale-leitstelle.de/) . 

Diese "Normallader" sind für zwei Anwendungsfälle von großer Bedeutung: 

1. Der Elektroauto-Fahrer hat (noch) keine eigene Lademöglichkeit und/oder

2. Der Elektroauto-Fahrer möchte bei einem längeren Aufenthalt von mehr als einer Stunde beim Parken gleichzeitig "nachladen". 


Staus quo im Rhein-Pfalz-Kreis: 

Laut "StandortTool" der Now GmbH ist das Ladenetz im Rhein-Pfalz-Kreis aktuell gut. Teilweise übersteigt die Ladedichte sogar den Bedarf. Um der Dynamik gerecht werden zu können, die sich unter anderem durch einen weiter steigenden Bedarf ergibt, tauschen sich die Kreiskommunen seit 2018 untereinander regelmäßig aus und werden dabei von der Lotsenstelle für alternative Antriebe Rheinland-Pfalz-GmbH unterstützt (https://www.energieagentur.rlp.de/angebote/kommune/lotsenstelle-alternative-antriebe/). Eine erste hilfreiche Anlaufstelle für eine umfassende Beratung von Bürgerinnen und Bürgern zur Elektromobilität ist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/wissen).