Suchtprävention

Suchtprävention

Allgemeines zum Thema

Eine Sucht verändert Menschen und kann für Betroffene und deren Mitmenschen sehr belastend sein. Sie zeichnet sich durch ein starkes, oft zwanghaftes Verlangen nach dem Suchtmittel aus. Dieses Verlangen führt häufig zu Kontrollverlust, Vernachlässigung anderer Interessen und nahestehenden Personen sowie negativen gesundheitlichen, sozialen oder finanziellen Folgen. Anzeichen für eine körperliche Abhängigkeit sind Symptome, die beim Entzug des Suchtmittels auftreten, wie etwa Unruhe, Schweißausbrüche, Zittern, Schlafstörungen oder auch Schmerzen. 

Sucht kann durch den Missbrauch von sogenannten psychoaktiven Substanzen entstehen. Das sind Alkohol, Nikotin, Medikamente oder andere legale und illegale Drogen. Diese Stoffe wirken direkt auf das Gehirn und können sowohl körperlich als auch psychisch abhängig machen. In solchen Fällen spricht man von einer stoffgebundenen Sucht. 

Ähnlich wie beim Konsum von Alkohol und Drogen, kann sich auch ein Verhalten zu einer Sucht entwickeln. Man spricht dann von Verhaltenssucht. Die offiziell anerkannten Verhaltenssüchte nach der „Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD)“ der Weltgesundheitsorganisation sind das problematische Glücksspiel und die Computerspielsucht. Darüber hinaus gibt es andere exzessive Verhaltensweisen, die vergleichbare Symptome verursachen können, wie etwa der exzessive Medienkonsum. 

Das Ziel der Suchtprävention ist die Entstehung von Suchtverhalten zu verhindern oder frühzeitig zu erkennen und langfristigen negativen Auswirkungen auf die mentale und körperliche Gesundheit vorzubeugen. Neben der Aufklärung, trägt insbesondere die Stärkung der individuellen persönlichen Kompetenzen und die Förderung eines stabilen sozialen Umfelds dazu bei. Herausfordernde Lebensereignisse angemessen bewältigen zu können, kann sich positiv auf den achtsamen Umgang mit Suchtmitteln auswirken.

Angebote im Rhein-Pfalz-Kreis und in Ludwigshafen, Speyer und Frankenthal

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